Martin Schmitt

Künstlerische Etappen (Auswahl)

Musikalische Veröffentlichungen

1988 "Die Verwirrspiele des Lichts" - Kassette mit elf Liedern: auf Anfrage erhältlich

1989 "Niemandsland" - Kassette mit neun Liedern: auf Anfrage erhältlich

1997 "Die Scherben auflesen" - Kassette mit gesprochenen Texten
            Zahlreiche Gemeinschafts- und Soloauftritte, auch in Kombination mit Lesungen

Literarische Veröffentlichungen

1985"Das späte Lachen des Verlierers", Gedichtband, Selbstverlag, vergriffen

1987 "Sich wärmen an der rauen Haut des andern", Gedichte, Selbstverlag, vergriffen

1988 - 2002 Mitwirkung an div. Gedichtbänden über Kinder mit Behinderung: "Im freien Raum"
          (6 €), "Stimmen aus dem Glashaus" (6 €), "Schattensprünge" (7 €), "Mein Haus soll ein Mensch sein" (9 €),
          erhältlich beim Verfasser

1991 "Von der Farbe der Dächer und des Sturms", Gedichtband, Selbstverlag; erhältlich beim Verfasser für 7 €

1994 "Paris: 46 Szenen aus dem Leib der Stadt" mit Harald Fuchs, Gedichtband, Selbstverlag; erhältlich beim Verfasser für 7 €

1999 "Laura" in Kooperation mit Bert E.A.Klag, Prosacollage, Selbstverlag; erhältlich beim Verfasser für 7 €

2002 "kruscht", Prosacollage, Selbstverlag; erhältlich beim Verfasser für 7 €

2002 "Nasses Gras", Prosacollage, Selbstverlag; erhältlich beim Verfasser für 7 €

2003 "überschwemmung", Gedicht- und Illustrationensammlung, Selbstverlag; erhältlich beim Verfasser für 7 €

2004 "Wie wenig doch einer meiner Orte dem anderen gleicht", Gedichte zu Bildern von Barbara Finkenbrink, Selbstverlag;
          erhältlich beim Verfasser für 6 €

2004 "Auf den zweiten Blick", Gedichte in der CD-Hülle, Selbstverlag; erhältlich beim Verfasser für 6 €

Lesungen / Performances (Auswahl)

seit 1989 div. Lesungen beim Kulturmarkt, Karlsruhe

1990 Lesung "Fremdenverkehr" im Oberrheinischen Dichtermuseum Karlsruhe

seit 1992 Lese-Performance nach Texten von Jim Morrison
            "Indianer verstreut auf dem Highway der Dämmerung" mit Harald Fuchs

seit 1994 Lese-Performance "Paris: 23 Szenen aus dem Leib der Stadt"
         mit Harald Fuchs

2002 Lesungstour in div. Kneipen der Südstadt mit "kruscht", Musik: W.Becker
          Lesung beim Lichterfest im Karlsruher Stadtgarten

2003 Mitwirkung an der Lesungsreihe "Ungewöhnliche Begegnungen" (Gedichte über behinderte Kinder)
          mit Roland Kampe und Josef Held


2004 Lesungen beim "Kultursommer Südstadt" zu Gemälden von Barbara Finkenbrink

Ausstellungen (Auswahl)

1994 "Round Midnight" (Jazz-Bilder), div. Cafés und Orte in Karlsruhe und in Unterfranken

1996 "Boulevard Blaumond, Les Nocturnes, Augenreisen", (Werkschau)
           Existenzgründerzentrum Karlsruhe - Durlach

1997 "Und ich wünsche mir etwas wie Musik in die Straßen" (Südstadt als Thema), Kranz KA

1998 "Die verborgenen Gesichter hinter den Dingen" (Schaukästen), Kulturherbst Aub

1999 "Sündenfall" (Bilder auf Karton), Pflug Karlsruhe

2000 "Luftige Rastanlage für Durchreisende" (Raumgestaltung), Kulturherbst Aub

seit 2000 "Gefundwandlungen 1 - 3" (objets trouvés) mit Philipp Deininger, Weingut Brunck Pfalz

2001 "Wonderwall" (eine neodadaistische Wandgestaltung), Auerhahn Karlsruhe

2002 "Inwendungen. Durchschauungen", (Raumgestaltung), Kulturherbst Aub

2003 "fundeform" (Aktfotos i.R.d Natur und Kunstjahres, Botanischer Garten Würzburg

2004 "Unter der Blechhaut. Geheimnisse" (Fotos in Dosen) mit Michael Böhm, Karlsruhe

2005 "Bewandung" (Fotos / Worte an der Wand) Teilnahme an den Ateliers ouverts im Atelier von Christine Geesing


SPIEL

Ich begann etwas, was mit Spiel zu tun hatte. Ich stellte einfach Dinge zusammen, die nicht zusammengehörten, Dinge, die ich fand, Dinge, die ich geschenkt bekam. Und ich suchte mir in diesen Zusammenstellungen einen Sinn, eine Idee. Dafür war mir meine poetische Weltsicht sehr hilfreich. Oft liegt in einer zufälligen Zusammenkunft, in einer Verwechslung sogar die Basis einer Idee. Dies ist aber nur dann gegeben, wenn ich es zulasse. Es hat etwas davon, wenn Dichter einfach eine Wörterbuchseite aufschlagen, einen Begriff finden und ihn einem zufälligen anderen zuordnen. Es hat etwas von der unverbildeten Freiheit, die man Kindern nachsagt. So werde ich älter und jünger zugleich, spielend.

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