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Zum Teil noch nie ausgestellte Arbeiten aus den Nachlässen der beiden Künstler zeigen die Gemeinsamkeiten der künstlerischen Ausdrucksweisen. So werden spannungsreiche Vergleiche ermöglicht mit Werken wie Straßenszenen, Landschaften, Stillleben, Akten und Genreszenen aus frühen und späteren Schaffensperioden. Die Geschichte der Gemeinsamkeiten von Hubbuch und Laible in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts zeigt viele Parallelen. Beide waren Soldat im Ersten Weltkrieg, beide studierten gleichzeitig an der Akademie Karlsruhe bei Walter Conz und Ernst Württenberger. Die beiden Zeitgenossen, Karl Hubbuch (geb.1891 in Karlsruhe – gest. 1979 in Karlsruhe) und Otto Laible (geb. 1898 in Haslach i.K. – gest. 1962 in Haslach i. K.), wurden geprägt durch ihre Studienaufenthalte in Frankreich (Paris). Während Hubbuch schon vor der Nazizeit eine Professur an der Akademie in Karlsruhe hatte und Berufsverbot bekam, musste Laible wieder als Soldat auch den ganzen Zweiten Weltkrieg mitmachen. Danach waren beide Professoren an der Kunstakademie Karlsruhe, Laible wurde Akademiedirektor. Hubbuch entwickelte in Berlin in den 20er Jahren einen sozialkritischen bissigen Strich in seinen Zeichnungen und graphischen Zyklen, mit dem er international bekannt ist. Er unterscheidet sich in seinem künstlerischen Ausdruck und in den Inhalten seiner Arbeiten von Otto Laible, der ein Meister der Farbe und ein malerischer Zeichner war. Bei der Verkaufsausstellung in der Künstlerhaus-Galerie werden von beiden Künstlern Arbeiten aus Frankreich, Berlin und Karlsruhe gezeigt.
Eröffnung 21.6.2009 um 11:00 Uhr Begrüßung: Wolfgang Blanke Einführung: Karl-Ludwig Hofmann Dauer: 23.6. – 26.7. 2009
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