| Doris Eilers wählt in ihrer Malerei (Öl/Mischtechnik auf Leinwand) vornehmlich das Thema Wald in all seinen Variationen. Ihr geht es dabei nicht um die Wiedergabe einer naturalistischen Impression sondern um dessen sinnlich-ästhetischen Wert. Hierbei dient das Thema letztendlich nur als Anlass für einen eigenständigen malerischen Inhalt. Verfremdet und abstrahiert entstehen Gemälde von großer künstlerischer Virtuosität, die es dem Betrachter selbst überlassen wollen, eine reale Welt oder eine abstrakte Komposition zu erkennen.
Erstmalig stellt die Künstlerin neben Malerei und Zeichnung auch ihre plastischen Arbeiten aus. Sie kehrt hierbei zu ihrem künstlerischen Urthema, dem Menschen, zurück. Zu sehen sind Köpfe, Torsi und Büsten in Gips und Beton. Wie schon in den Bildern beweist Doris Eilers ihr hohes künstlerisches Talent, nicht das Abbild einer Realität zu erzeugen, sondern das Wesen und die Seele der Dinge zu ergründen.
Die Malerei von Michael Schneider erscheint abstrakt-geometrisch, ja, konkret. Reduzierte flächige Formen ordnen sich zu konstruktivistisch anmutenden Kompositionen, die rationale Planung vermitteln. Die Tektonik der Bilder, oft diagonal geprägt, ist nie völlig starr, und immer finden wir ein Spiel mit den Richtungen. Eine verschattete Farbe steht für das Unbewusste und Erinnerungshafte, sie bildet in Abstufungen unstete Felder und Klänge und wechselt von der Oberflächenbeschreibung zur freien Raumfarbe und zum Symbol.
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