| In "Macbeth" scheint Hypnos, der schöne Jüngling, all seine wohltuende Kraft verloren zu haben. Es ist, als hätte sein Zwillingsbruder Thanatos, der dunkle Gott des Todes, die Herrschaft an sich gerissen, um die Welt zu verfinstern. Bedrohliche fieberhafte Albträume befallen die Figuren. Die kontrollierende Vernunft scheint ausgeschaltet.
Gedanken, Triebe, Wünsche und Leidenschaften nehmen Gestalt an, formen sich zu Bildern und Visionen, beginnen zu leben. Bei ihren Wanderungen durch das Schattenreich des Traums werden die Figuren mit den dunklen Geheimnissen ihrer Seelen konfrontiert und bis in die Grauzone des Wahnsinns geführt.
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