| Zu allem Unglück muss er immer wieder feststellen, dass seine beiden Söhne Biff und Happy ihn nicht unterstützen; schlimmer noch, sie verweigern sich ihm. Er will nicht wahrhaben, dass sie ihn längst durchschaut haben: Weder ist er der treusorgende Familienvater und treue Ehemann noch der erfolgreiche Geschäftsmann, für den er sich immer lauthals ausgibt.
Als er vom neuen Chef seiner Firma, für die er Jahrzehnte gearbeitet hat, entlassen wird, bricht Willy zusammen und reagiert zusehends pathologisch. Er flüchtet sich in Tagträume und beschwört die Bilder einer glücklichen Vergangenheit, die so nie existiert hat. Seine Frau Linda versucht noch, ihren Mann vor der Realität zu schützen, aber Biff durchbricht das Familientabu. Er konfrontiert Willy mit seinen Verdrängungen und entlarvt dessen Lebenstraum als Lüge. Das ist das Todesurteil für Willy Loman. Er versucht noch ein letztes Geschäft, einen letzten Deal, der endlich Aussicht auf Erfolg hat: das Geschäft mit dem eigenen Tod.
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