| Ein schwerer Schlag, den die Künstlerin, die bis heute eine große Sprechstimme hat, insofern auch als Befreiung erlebte, als sie nun frei war, jedenfalls zeitlich, Tun und Lassen zu können, was sie wollte. Bis heute blickt Christa Kress zurück ohne jede Bitterkeit. Sie hat für ihr künstlerisches Schaffen eine andere Form gefunden – die Bildende Kunst.
Der Neue, 2004/05 100 x 80cm,Öl auf Leinwand Big (83 K) auf Klick Christa Kress hat schon während ihres Musikstudiums engagiert gemalt und gezeichnet und im Atelier der Tante Clara Kress mitgearbeitet, sie betrat also keineswegs Neuland.
Selbstkritisch war für sie klar, dass sie sich auch in die Bildende Kunst professionell einarbeiten würde. Durch ein Doppelstudium: Parallel zu Malerei und Grafik an der Karlsruher Kunstakademie studierte sie Kunstwissenschaft an der Universität Karlsruhe (TH).
Die hohen Ansprüche, die die Künstlerin, die sich in der Oper nur in den großen Rollen richtig gefordert sah, an sich und ihre Arbeit stellt, haben sich mit dem Wechsel des Metiers nicht geändert. Viele Grundpositionen bleiben unverändert: Die ständigen Termine und das extreme Lampenfieber vor den Auftritten sind weggefallen, doch Begeisterung und Hingabe sind dieselben.
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