| Das erspart uns gleichwohl nicht die Auseinandersetzung damit. Vielleicht ist mein eigenes Motiv für diese besondere Veranstaltung zur Vernissage ein geeignter Einstieg: Kunstvermittlung.
Die Idee war, Kunst - in diesem Fall die Malerei von Melanie Richter - den Menschen näher zu bringen, ohne daß lange Reden gehalten werden - mit kunsthistorischem Ballast, der vielen fehlt -und während der man sich die Beine in den Bauch steht, ohne sich Wein nachschenken zu können.
aus: "Sand knirscht" Stattdessen wollte Christine ihren "Eindruck zum Ausdruck bringen". Sinnlich reagieren auf die Kunst, in eine Kommunikation eintreten ohne Theorie. Genau dies ist ihr auch gelungen und sie hat dabei viele der Besucher mitgenommen - ein Stück näher zu sich selbst und näher zur Kunst.
Denn Christine vermittelt Kunst: nicht nur die fast, aber auch nicht ganz ungegenständliche Malerei von Melanie Richter, sondern auch die Lyrik, die Gedichte, die sie musikalisch in ihrem Programm verarbeitet, werden sinnlich erfassbar. Christine interpretiert, neben selbst geschriebenen Texten Lyrik von Belli, Borges, Domin, Eich, Kästner, Rilke, Schwitters und Ciubataro.
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