| Barockes, Primitives, Neues Wildes, zeichnerische Elemente, nix, was es nicht gibt. David Grözinger bedient sich überall zielgenau und entwickelt äußerst eigenständige Arbeiten; einen freien Stil, den er souverän spielt. Freejazz ist in den Bildern zu sehen, aber auch Mozart.
Big (138 K) auf Klick Er vermengt zeichnerische, oft gegenständliche und hochabstrakte Elemente gleichermaßen, er malt wild und sinnlich und da fällt mir ein Aufsatz ein - von Jean-Christophe Ammann, den ich gleich nachschlage: "...wer glaubt, er könne nur mit dem Kopf statt mit dem Körper denken, dem entgleitet die Welt in einem Maße, daß er vereinsamt. Welt – nicht die Welt – zu erkennen und zu verstehen, setzt ein übergreifendes Interesse, eine übergreifende Neugier voraus." (Quelle: Katalog - zur gleichnamigen Ausstellung der Kunsthalle Würth - "Abstrakte Realitäten", S.15)
Grözingers Malerei ist nicht abstrakt, auch nicht gegenständlich - insofern befinden wir uns vielleicht, doch , das scheint mir der Fall, auf einem ganz neuen Pfad der Karlsruher Figuration.
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