| Franziska Schemel Dr. Christine Breig: über Franziska SchemelAusgangspunkt für ihre Bildideen ist die genaue Beobachtung der Umwelt. Sie werden in symmetrisch angelegten Arbeiten, die sich aus meist monochromen Farbflächen aufbauen und sehr regelmäßig von kleineren Farbformen, Liniengefügen, aber auch Photografien, Gitterrosten, Gummisaugern u.ä. unterbrochen werden, umgesetzt. Sehr charakteristisch für ihr Oeuvre kontrastiert in fast jedem Bild ein materialhaftes, "neutrales" Graphitgrau zu wenigen, bunten leuchtenden Farben und h„ufig schimmern durch diese Farbflchen noch andere darunterliegende Farben, was ein Verweis auf ihre Arbeitsweise in Schichttechnik ist.
"o.T., 1996, 12 x 28 cm Acryl, Pigment, Sand, Kartn auf Holz Viele dieser Bildkompositionen könnten endlos weitergeführt werden - es ist eine unermüdliche, nicht endenwollende Menschenkette und Formenreihe. Letztendlich spielt nicht das Beschreiben, das Anekdotische und Erzählende eine Rolle, sondern das Wiedererkennen solcher Abläufe, die Erinnerung an Situationen, an Gefühle und Sinneswahrnehmungen innerhalb alltäglicher Szenen. Das alltägliche Kommen und Gehen, das Innen und Außen und stereotype Rhythmen bilden zentrale Motive ihrer Arbeit.
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