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ruhig, in sich gekehrt, friedvoll – die kontemplativen Arbeiten von Gundula Bleckmann bewirken bei mir eine ganz eigene Stimmung. Ein gutes Gefühl.
Sinnlich intensiv sind diese Malereien. Man darf sie berühren, weil die Haptik ganz entscheidend ist und fühlt etwas Besonderes. Schon seit ein paar Jahren kenne ich Gundula Bleckmanns hochsensible Arbeiten und will über sie und ihre Kunst schreiben. Mehr noch als sonst erscheint mir die verbale Sprache, erscheinen mir meine Worte hierzu als völlig unzureichend.
Gundula Bleckmann in ihrem Atelier Wer diese KünstlerInnenporträtserie verfolgt, weiß, daß wir darin immer wieder die Verbindungen und Grenzen zwischen verbaler Sprache und Bildender Kunst zu analysieren versuchen. Immer wieder auch gelangten wir zu Gedichten; die Lyrik, die selbst mit verbalen Mitteln Bilder schafft, scheint der Bildenden Kunst am Nahesten zu sein.
Nun wollen wir in diesem Geiste einen Versuch wagen: kürzlich wurde ich durch einen Zeitungsartikel erinnert an ein Gedicht von Lars Gustaffson: "Es soll ein Tag sein".
Nach meinem Empfinden sind dieses Gedicht und die Bilder von Gundula so eng miteinander verbunden, daß wir einfach das Gedicht - über die folgenden Seiten hinweg - und die Bilder präsentieren.
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