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Frauen spielten dabei immer eine große Rolle: Als Tänzerinnen, Damen, erschöpfte Bedienungen, als
Zigeunerin, Circe oder "blütenweiße Verlockung" - nur als Künstlerinnen nicht. Die Aufnahme von
Frauen zur Mitgliedschaft war in den Jahren vor dem 1. Weltkrieg völlig indiskutabel. Mit der Presse hatte man
damals ebenso Probleme, als Prof. Wilhelm Trübner vorschlug, daß Künstler und Journalisten ein Fest
gemeinsam veranstalten sollten. Ein eventuelles Defizit sollte geteilt werden, bei den Einnahmen müsse jedoch
das Plus auf Seiten des Künstlervereins sein, wurde erwogen; gleichzeitig vermerkt das Protokoll von 1905 "Die
Presse man sich müsse warm halten".
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Helmut Goettl "Tanzvergnügen" colorierte Radierung, 1998
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