| "Seit Ende der achtziger Jahre praktiziert Zuber die zeichnerische Geste im großen Format. Ob auf riesige Papierbahnen oder direkt und unvermittelt auf die Putzfläche der Wand: das Ziel Zubers ist immer eine plausible zeichnerische Geste, mit der sie sich den jeweiligen Raum aneignet. Das Maß ihrer künstlerischen Intervention leitet sich ab aus einer raumgreifenden Dynamik, die Hand und Körper, Raum und Wahrnehmung gleichermaßen erfaßt." (Martin Engler in seinem Beitrag "Linien zwischen Raum und Körper"; in Isabel Zubers Katalog zur Ausstellung "Zeichnung heute III"; Kunstmuseum Bonn 2001).
ohne Titel
Big (104 K) auf Klick Engler beschreibt in seinem insgesamt sehr erhellenden Beitrag den Zusammenhang aus künstlerischer Zielsetzung und der spezifischen Arbeitsweise von Isabel Zuber. Ich möchte aber versuchen, von meiner eigenen Wahrnehmung her einen Bezug zu finden. Auch Martin Engler betitelt ein Kapitel seines Aufsatzes mit "Symphonie der Striche", womit wir wieder bei der Musik sind; bei Arvo Pärt.
Adrian Florea, ein Künstler, der aufmerksamen SWO-LeserInnen schon bekannt ist, hatte mein Ohrenmerk auf diese Musik gelenkt, indem er mir eine CD mitgebracht hatte – für mich eine wahre Offenbarung.
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