| Seit 10 Jahren freischaffender Künstler, blickt Hirling schon heute auf ein fast unüberschaubares Werk, doch nach einigen Gesprächen mit Joachim weiß ich, daß die Motive und Vorgehensweisen, die bei "Konfiguration Ingolstadt" entscheidend waren, sich schon früher und auch noch bis heute in allen Werkgruppen finden.
Konfiguration Ingolstadt, 2001
Big (122 K) auf Klick Für die ”Konfiguration Ingolstadt” hatte Hirling aus 240 Din A4-Blättern, bemalt in Öl und Acryl – eine wunderbare Raumgestaltung geschaffen: die vorwiegend in Grün gehaltenen Bilder drinnen standen in Korrespondenz zur Natur, zu den Bäumen draussen und die Rahmenstruktur der Fenster zur Gruppenstruktur der Hängung.
Während wir uns diese Bilder viel genauer ansehen, hilft ein Blick in die Biografie des Künstlers, die besondere Arbeitsweise und Thematik zu erschliessen: vor seinem Studium an der Kunstakademie Karlsruhe bei Prof. M. Kaminski und einem klassenübergreifendem Jahr bei R. Mucha hatte Hirling eine Ausbildung zum Schriftsetzer absolviert; das gleichzeitge Interesse an der Reprofotografie konnte er nicht im selben Maße vertiefen. Nach dem Kunststudium fogte dann noch für 12 Monate von 1996 bis 1997 das Studium der chinesischen Kalligraphie und Malerei bei Prof. Lee-Yi-Hong in Taiwan. Dies wurde ihm durch ein Kunst-Stipendium des DAAD ermöglicht
weiter bitte | |