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der autor setzt an bei der jüngsten literaturgeschichte – die sich im moment recht aufregend präsentiert. er geht aus vom titel des bekannten lyrikbandes von günter grass „letzte tänze“ und besieht sich die literatur der „jungen“, und zwar im ersten teil übergreifend debatten aufnehmend und trends nachspürend, im zweiten dann anhand von expemplarischen werken und einzelnen autoren. schließlich noch eine gesprächsrunde mit jüngeren autoren über deren erfolge, erfahrungen und literarischen pläne. mit diesem buch, das nach dem essay „kurze geschichte der neusten deutschen literatur“ viele der kritiken des autors versammelt, präsentiert er zahlreiche anschauliche beispiele, wie man komplexe sachverhalte anschaulich darstellen und durchaus die lust an der literatur der gegenwart anfachen kann.
volker hage: letzte tänze, erste schritte, deutsche literatur der gegenwart. geb., 304 s., deutsche verlagsanstalt, münchen 2007, 19,95 euro.
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