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ein gedicht, das nur aus vollkommenen versen bestünde, würde leicht den eindruck des sterilen und gekünstelten hinterlassen – günter debon untersucht in seinem essay die „qualität“ des gedichtes und gelangt vom qualitätsbegriff im eigenschaftlichen sinn zum qualitativen wertebegriff. folgerichtig prüft er dichtung nicht nur auf ihren inhalt hin, also litraturhistorisch oder soziologisch, sondern in seinem zusammenspiel mit der form. damit rückt er das handwerkliche können in das zentrum der betrachtung. der dichter als künstler. hervorragend.
günther debon: qualitäten des verses. geb., 175 s., elfenbein verlag, berlin 2009, 19 euro.
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