| Drei neue Kompositionen mit Klaus Feßmann auf Klangsteinen aus Granit, Serpentinit und Travertin, dazu Friedemann Dähn mit E-Cello und Live-Electronics und Schlagwerk aus Wasser und Stein mit Manfred Kniel, aufgenommen im Studio der Württembergischen Philharmonie Reutlingen: die neue CD „Aqua“ der drei Musiker beschreitet konsequent den Weg Neuer Musik mit der Integration des weiter entdeckten und doch erst am Anfang einer langen Entdeckungsreise befindlichen Mediums der Klangsteine.
Klaus Feßmann, Professor für Komposition an der Universität der Künste „Mozarteum“ in Salzburg, ist ein Grenzgänger zwischen Musik, Bildender Kunst und Multimedia. Die Idee, vibrierende Materialien als Monumente bildender Kunst in sein Musikwerk zu integrieren, führte ihn zu den Klangsteinen – gesägten Steinen, die durch Berührung in Schwingung versetzt werden und Töne von sich geben. Im Zusammenwirken mit Friedemann Dähn und Manfred Kniel, die den Einsatz ihrer Instrumente korrespondierend auf die am Stein erzeugten Kompositionen abstimmen, ergibt sich ein einzigartiges Klang- und Konzerterlebnis. Auf der neuen CD kreisen die drei Musiker mit ihrer Musik um das Thema „Wasser“ – im kleinen Booklet zur CD haben sie Fragmente aus dem Gedicht „Denkmal ans Wasser“ von Werner Dürrson integriert, die genauso für diese Musik gelten können: „Dieser klare Stoff/ der nach Nichts schmeckt/ sphärisch wie irdisch/ ob flüssig luftförmig fest/ in endlos neuen Ver-/wandlungen immer und/ niemals derselbe ...“
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