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Markus Amm, o. T., 2008, Enamelfarbe und Spraylack auf Papier auf Leinwand, Courtesy Herald St.-Gallery, Foto: Goswin Schwendinger, © Markus Amm Wenn es um die Aktualität von Konstruktivismus oder konkreter Kunst heute geht, wird regelmäßig auf Markus Amm (geb. 1969) verwiesen. Der gebürtige Stuttgarter, der in Hamburg und Offenbach studierte und mittlerweile in London lebt, knüpft an die Formalismusdebatte zu Beginn des 20. Jahrhunderts an: Welche Möglichkeiten hat die ungegenständliche Kunst? In der Technik des Fotogramms hat sich Markus Amm eine schwarzweiße Technik angeeignet, die elementare Formen herausstellt. Daraus ergeben sich für ihn Ideen zu Gemälden oder großen Wandmalereien, in denen dann die Farbe eine besondere Rolle spielt. Der Dialog zwischen den un terschiedlichen Medien, die er nebeneinander ausstellt, ist jedoch ein zentrales Charakteristikum seines Werks. In Stuttgart wird er nun erstmals mit neuen Arbeiten zu sehen sein.
Gefördert durch das Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsunternehmen KPMG.
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