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Licht als natürliche Ausdrucksweise - Edward HopperDer Katalog beweist, daß Hopper tatsächlich in keine dieser gängigen Schubladen hineinpaßt; als wirklich eigenständiger Künstler zählt er zu den großen realistischen Malern des 20. Jahrhunderts.
Wenn wir versuchen wollen, die Themen Hoppers einzugrenzen, ohne ihm ein neues Etikett zu verpassen, so können wir doch immerhin sagen, daß Menschen und Licht ihn immer beschäftigt haben. Auch ging es ihm, wie er selbst sagte, um die “denkbar exakteste Umsetzung seiner intimsten Natureindrücke“.
Der Katalog nun lebt von dem erwähnten und weiteren erhellenden Textbeiträgen, die in ihrer Summe ein wirklich sehr gutes Bild liefern von der Persönlichkeit des Künstlers – und von dessen Arbeit. Die Retrospektive ist vollends gelungen.
Und so, wie eine gute Ausstellung eigentlich keine lange Einführungsrede braucht, so spricht auch dieser Katalog für sich – durch die Bilder Hoppers, der treffend sagte: "Könnte man es in Worten sagen, gäbe es keinen Grund zu malen.“ (Katalog Seite 238)
Der Titel dieses Beitrages übrigens ist auch einem Zitat Hoppers entnommen: "Ich glaube, das Licht ist für mich eine natürliche Ausdrucksweise“ (Katalog Seite 225)
Daniel Richter - Hirn, Hatje Cantz Verlag, Ostfildern/Ruit Hrsg. Sheena Wagstaff ISBN 3-7757-1500-2; 34,00 €
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