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Museumsstück
Neuer Kunstführer der Staatlichen Kunsthalle Karlsruhe“Museum – ist doch langweilig!“ dachten viele von uns in früher Jugend. Wer von den Eltern ins Museum mitgenommen wurde, fühlte sich oft auch so: mitgenommen. Anders als wahrscheinlich bei kulturhistorischen und/oder technischen Museen, wo wenigstens die (zumal männlichen) Kinder noch hinzuschleifen sind, ist bei Kunstmuseen der Zugang zu den Inhalten auch für postpubertäre Menschen nicht immer einfach.
Die Karlsruher Kunsthalle, immer schon sehr engagiert, was Kunstvermittlung betrifft, hat mit ihrem neuen Kunstführer “in Sachen Kunstvermittlung“ einen Meilenstein vorgelegt.
aus der Presseerklärung der Kunsthalle im August 2005: “Im Jahr 1846 eröffnet, gehört die Staatliche Kunsthalle Karlsruhe zum Uradel deutscher Museen. In einer jetzt im Deutschen Kunstverlag München und Berlin erschienenen Publikation in der Reihe „Museumsstück“ werden die Bau- und Sammlungsgeschichte des Hauses und Wissenswertes zu mehr als 100 ausgewählten Meisterwerken aller Abteilungen übersichtlich und komprimiert auf 152 Seiten mit 141 farbigen Abbildungen dargestellt.“
Was, so zusammengefaßt, noch immer eher trocken klingt, ist ein spannend-unterhaltsamer Führer durch das große Haus selbst wie auch durch die kunstgeschichtlichen Epochen, die hier anhand wichtiger Arbeiten aus der Sammlung der Kunsthalle angesprochen werden: von der Spätgotik bis heute.
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