| 13. Juni bis 03. November 2002 Markus Lüpertz Online-PreviewMarkus Lüpertz, 1941 im böhmischen Liberec geboren, gehört zu den wichtigsten deutschen Künstlern seiner Generation. Sein Werk liest sich wie ein stetiges Bekenntnis zur Malerei in einer Zeit ihrer wiederholten Anfeindungen und Dementierungen. Mit dem Ziel, die Geschich-te der Malerei weiter lebendig zu halten und dabei zu Ergebnissen zu gelangen, die über ihre Zeit hinaus gültig sind, verfolgt Lüpertz seit über vierzig Jahren sein künstlerisches Werk. Er sieht sich selbst dabei in erster Linie als Maler, doch erweitert er aus dieser Perspektive gleichwohl zu Beginn der achtziger Jahre sein Schaffen um die Skulptur, die von nun an in Wechselwirkung zu seiner Malerei tritt.
Entlang des eigenen Sammlungsbestandes, der mit zahlreichen Leihgaben ergänzt wurde, versucht die Ausstellung im Museum Würth den motivischen und gestalterischen Weg des Lüpertz'schen Werkes nachvollziehbar zu machen. Von den sechziger bis in die neunziger Jahre sind mit den frühen "Dityhramben"-Bildern über die "Deutschen Motive" bis zu den mythologischen Antikenparaphrasen und der grundlegenden/programmatischen "Männer ohne Frauen – Parsifal"-Serie rund 140 Zeichnungen, Gemälde und Skulpturen versammelt.
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