| Aufträge kommen oft von Kirchen, für die sie beispielsweise Abschiedsräume gestaltet und auch in ihren Ausstellungen sind Religion und Kirche nie weit weg: etwa in der Städtischen Galerie im Prediger in Schwäbisch-Gmünd, wo der Ausstellungsraum ein ehemaliges Kirchenschiff ist, nimmt sie dieses Thema auf, in dem sie den Grundriss eines Schiffes auf dem Boden der Ausstellungshalle mit ihren typischen Mauern aus Erde nachzeichnet, besser: nachbaut.
"Einmal noch das Meer sehen" Galerie im Prediger Schwäbisch Gmünd, 2001 30 x 1500 x 400 cm
Big (76 K) auf Klick Faszinierende, sinnlich gewaltige, präsente und raumdominierende Arbeiten. Woher wir kommen und wohin wir gehen, die Dialektik von Leben und Tod, solche Fragen werden hier anschaulich. Wie aber kann man Fragen anschaulich machen?
Wir sind, ich bemerke es, als ich die lyrischen Titel der Kunstkataloge lese, doch noch im Raum der Sprache.
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