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Gabriele Langendorf im Museum Ritter im SWO | Kunstportal Baden-Württemberg

Museum Ritter

www.museum-ritter.de

Museum Ritter im Kunstportal Baden-Württemberg

Künstlergespräch im MUSEUM RITTER am Samstag, , 07. Juli 2007

Am Samstag, den 07. Juli 2007 um 15.00 Uhr setzt das MUSEUM RITTER seine Gesprächsreihe mit einem weiteren Künstlergespräch zur aktuellen Ausstellung "Bildertausch 2 – Neupräsentation der Sammlung Marli Hoppe-Ritter" fort.

Die beiden Künstler Gabriele Langendorf (*1961) und Heribert C. Ottersbach (*1960) diskutieren mit der Kunsthistorikerin Jutta Fischer über ihre Werke im Kontext der Sammlung Marli Hoppe-Ritter..

Gabriele Langendorf im Museum Ritter Waldenbuch im SWO | Kunstportal Baden-Württemberg

Gabriele Langendorf: Parasiedlung 3, Öl auf Baumwolle © Gabriele Langendorf

Gabriele Langendorf ist mit dem Gemälde Parasiedlung 3 (2006) in der Ausstellung vertreten. Das über 5 Meter breite Bild zeigt eine stark stilisierte Hochhausfassade mit sich wiederholenden, identischen Balkonarrangements. An einem daneben platzierten Kollektionsständer werden in der Art von Stoffmusterproben geometrisch-seriell gestaltete Fassadenansichten gewissermaßen als „Bilder von der Stange“ präsentiert.
Die Künstlerin spielt hier gezielt mit den Widersprüchen zwischen scheinbar industrieller
Massenproduktion und tatsächlich handwerklich malerischer Arbeit.

Heribert C. Ottersbach setzt sich in seinen Gemälden mit der Moderne und Postmoderne auseinander. Immer wieder vereint er dabei fotografische Vorlagen mit Formelementen der konstruktiv-abstrakten Kunst. Sein in der Ausstellung gezeigtes Bild Die Argonauten (1998) basiert auf einem Motiv, das aus dem Kontext der Atombombenversuche der 1960er Jahre in der amerikanischen Nevadawüste stammt. Diese Szenerie überblendet der Künstler mit geometrischen Formen, wie Rechtecken und Quadraten zu einer Komposition, in der sich Bild- und Realitätsebenen vermischen. Sowohl Heribert C. Ottersbach als auch Gabriele Langendorf verbinden in ihrer Malerei Gegenständliches mit einer geometrischen Formensprache. Höchst unterschiedlich und eigenständig sind jedoch die Ergebnisse der beiden Künstler. Die Teilnahme am Künstlergespräch ist kostenfrei. Es fällt lediglich der reguläre Museumseintritt (Erwachsene 5,00 € / Ermäßigt 3,00 €) an.

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