| Künstlergespräch mit Hellmut Bruch und Gerhard Frömel am Samstag, 16. Januar 2010
Das Begleitprogramm zur aktuellen Ausstellung „Hommage an das Quadrat“ startet im Jahr 2010 mit einem Künstlergespräch: Am Samstag, 16.01.10 um 15 Uhr sind die beiden österreichischen Künstler Hellmut Bruch und Gerhard Frömel zu Gast im MUSEUM RITTER. Im Gespräch mit der Kunsthistorikerin Jutta Fischer geben sie Einblick in ihr Schaffen.
Hellmut Bruch im Museum Ritter; © Foto Museum Ritter, Tom Oettle Hellmut Bruch gilt als Meister der einfachen Form. Seine überzeugende formale Ästhetik basiert auf der Anwendung klassischer Harmoniegesetze wie dem „Goldenen Schnitt“ und der „Fibonacci-Zahlenfolge“. Auf diese mathematischen Konstruktionsprinzipien greift er seit den späten 1980er Jahren zurück. Hellmut Bruch ist in der aktuellen Ausstellung mit seinem Werk Quadratprogression, 2008 vertreten. In dieser Arbeit aus geschliffenem Acrylglas verbindet der Österreicher zwei Themen, die ihn Zeit seines Lebens als Künstler beschäftigen:
Licht und Zahl. Die Werke Gerhard Frömels sind gekennzeichnet durch handwerkliche Perfektion und formale Reduktion. Seine Arbeit Schräge/Quadrat/weiß/schwarz, 2008, die in der aktuellen Ausstellung zu sehen ist, folgt diesen gestalterischen Prinzipien. Im Gegensatz zur geometrischen und farblichen Einfachheit steht die Komplexität der Wahrnehmungsmöglichkeiten der Bildwerke Frömels. Diese verändern sich in Abhängigkeit zum Standpunkt des Betrachters und eröffnen stets neue Perspektiven.
Die Teilnahme am Künstlergespräch ist kostenfrei. Es fällt lediglich der reguläre Museumseintritt (Erwachsene 5,00 € / ermäßigt 4,00 €) an. Die Ausstellung „Hommage an das Quadrat“ ist noch bis 11. April 2010 im MUSEUM RITTER zu sehen. Zur Ausstellung ist ein deutsch-englisches Katalogbuch im Museums-Shop erhältlich.
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