|
David Neat: Faim de Siècle, 2000 © Künstler; VG BIld-Kunst, Bonn 2012 Jeder kennt sie, die meisten lieben sie – Schokolade duftet und schmeckt nicht nur vorzüglich, sie tröstet auch, beruhigt die Nerven und ist immer eine Sünde wert. Doch bei zu viel des Guten plagt den Genießer schnell sein schlechtes Gewissen; Lust und Frust liegen bei der süßen Substanz sehr nah beisammen. So verwundert es kaum, dass sowohl ihre Sinnlichkeit als auch ihre Widersprüchlichkeit zur künstlerischen Reflexion herausfordern und sie von der modernen Kunst als Werkstoff entdeckt worden ist. Schokolade eignet sich nicht nur als Rohmaterial zum Malen oder bildhauerischen Gestalten, sie findet auch in Form der handelsüblichen Tafelschokolade, als Weihnachtmann oder Osterhase Eingang in die moderne Kunst.
weiter bitte
zurück zur Übersicht bitte | |