| Ausstellungskonzeption: Timm Ulrichs & Gerda Ridler Trotz der Vielgestaltigkeit seines künstlerischen Schaffens bekennt Timm Ulrichs: „Zwei Seelen wohnen in meiner Brust - eine dadaistische und eine konstruktivistische“. Die Ausstellung im MUSEUM RITTER konzentriert sich größtenteils auf Arbeiten, die in der Tradition des Konstruktivismus stehen, auf einem geometrisch-technischen Gestaltungsprinzip beruhen und so der programmatischen Linie des Museums entsprechen. Mit einigen, speziell für die Ausstellung konzipierten Werken wird die konzeptuelle Linie der Ausstellung pointiert unterbrochen.
Timm Ulrichs vor seiner Installation "Maße & Gewichte" im MUSEUM RITTER, Oktober 2008 © VG Bild-Kunst, Bonn 2009 In den vergangenen 50 Jahren hat Timm Ulrichs ein ebenso umfangreiches wie beeindruckendes Werk geschaffen, das vor allem durch seinen Ideenreichtum besticht. Der „Rückblick nach vorn“ stellt mit rund 80 Arbeiten die wichtigsten Werkgruppen von 1959 bis 2009 vor.
Die Ausstellung wird von einem filmischen Portrait und einer Audioführung begleitet, in der Timm Ulrichs über Kunst im Allgemeinen und seine Werke im Besonderen spricht. Zur Ausstellung erscheint ein deutsch-englisches Katalogbuch mit Texten von Andreas Bee, Thomas Knubben, Astrid Mayerle, Gerda Ridler und Thomas Wagner. Biographie 1940 geboren in Berlin
1959–1966 Studium der Architektur
1961 Gründung der "Werbezentrale für Totalkunst & Banalismus" mit "Zimmer-Galerie & Zimmer-Theater" (Selbstausstellung als "erstes lebendes Kunstwerk")
1972-2005 Professor der Kunstakademie Düsseldorf / Münster Timm Ulrichs hat an zahlreichen Einzel- und Gruppenausstellungen teilgenommen. Sein Œuvre wurde mehrfach ausgezeichnet, u.a. 2009 mit dem „mfi-Preis“ für Kunst am Bau-Projekte.
Der Künstler lebt und arbeitet in Hannover, Münster und Berlin. zurück zur Übersicht bitte | |