| Mit Welthits wie „Love Me Do“ (1962), „Yesterday“ (1965) „Hey Jude“ (1968) oder „Let It Be“ (1970) wurde Paul McCartney zum erfolgreichsten Songwriter aller Zeiten. Dass diese beispiellose Karriere ohne die Plattform, die ihm die anderen „Beatles“ boten, kaum möglich gewesen wäre, steht wohl außer Frage. Andererseits liegt die Selbstauflösung der Jahrhundertband mittlerweile 32 Jahre zurück. Mehr als die Hälfte seines Lebens musste er also auf den musikalischen Beistand von John, Ringo und George verzichten. Trotzdem (oder gerade deswegen?) hat er sich auch als Solomusiker und später sogar als Maler, Schriftsteller und Komponist klassischer Werke wenn nicht etabliert, dann doch einen Namen gemacht. Seinen 60. Geburtstag am 18. Juni muss Sir Paul also nicht zwingend als Ex-Beatle feiern.
Trotzdem werden die alten Weggefährten in seinen Erinnerungen eine zentrale Rolle spielen. Das betrifft ganz sicher auch seinen späteren Intimfeind John Lennon, mit dem er bereits als 15jähriger in der zunächst wenig erfolgreichen Band „The Quarrymen“ zusammenspielte. 1960 mutierten die „Quarrymen“ zu den „Beatles“ und versuchten ihr Glück fernab der Liverpooler Heimat. Ihre Auftritte in Hamburg, die u.a. den legendären Star Club füllten, waren zwar noch nicht geeignet, die ehrgeizigen Jungs reich und berühmt zu machen, aber sie sorgten doch für jede Menge Aufsehen.
weiter bitte
zurück zur Übersicht bitte | |