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Porträt Pia Fries © Foto: Norbert Miguletz Künstler sprechen anders über ihre Werke als Kuratoren. Im Fall von Pia Fries spielt die Sprache eine zentrale Rolle, sei es in den Titeln ihrer Bilder oder in der Beschreibung ihres Werkprozesses. Wenn sie sagt „die Farbe will ja etwas, ich versuche ihr zu gehorchen“ wird klar, wie unmittelbar ihre Haltung zur Kunst ist, obwohl sie keine persönlichen Bilder malt. Im Gespräch mit der Direktorin der Kunsthalle, Pia Müller-Tamm, erläutert die Künstlerin ihren Werkbegriff.
Die Karlsruher Ausstellung zeigt rund 50 Arbeiten, einen Querschnitt ihres Werks seit 2004. Höhepunkte der Schau sind zwei neue Bilderfolgen, fahnenbild und kammerstück, die Pia Fries speziell für die Ausstellung und mit direktem Bezug zu Werken des Kupferstichkabinetts geschaffen hat.
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