| Hauptgebäude der Kunsthalle, Feuerbachsaal. Der Eintritt ist frei.
Das öffentliche Kolloquium soll exemplarisch elementaren Fragen der Skulptur nachgehen – bewusst über den zeitlichen Rahmen der aktuellen Sonderausstellung „Von Rodin bis Giacometti. Plastik der Moderne“ hinaus. Der Bogen spannt sich von der Zeit um 1910 bis zur Kunst der Gegenwart. Sukzessive haben sich nicht nur der Begriff der Plastik, sondern auch die Dimensionen der Werke erweitert. Jeder der drei Begriffe Mensch, Ding und Raum, die sich für die erste Hälfte des 20. Jahrhunderts als zentral erwiesen haben, hat seither Differenzierungen erfahren.
Programm: Prof. Dr. Pia Müller-Tamm: Begrüßung Dr. Siegmar Holsten: Einführung
Dr. Julian Heynen: Miros³aw Ba³ka – How it is, Mensch und Raum. Ohne Ding? Prof. Dr. Hans Belting: Gedanken zur Geschichte der Plastik Dr. Eduard Beaucamp: Die Figur auf der Kippe, Skulptur zwischen Selbstbehauptung und Macht
-Pause-
Dr. Kirsten Claudia Voigt: Der archimedische Punkt – Zur plastischen Theorie und Praxis von Joseph Beuys Dr. Ulrike Lorenz: Neue Tendenzen in der zeitgenössischen Skulptur Prof. Tony Cragg: Statement
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