| Johann Wilhelm Schirmer in seiner Zeit Landschaft im 19. Jahrhundert zwischen Wirklichkeit und Ideal Online-Preview
Vom 20.04. – 14.07.2002 im Hauptgebäude (Suermondt-Ludwig-Museum Aachen 24.8. – 17.11.2002)Die größte Überraschung löst das zeichnerische Werk Schirmers aus, das von Reisenotizen über bildmäßige Aquarelle bis zu großzügig mit fließen-dem Pinsel angelegten Sepia-Tuschblättern reicht und nie zuvor in einer derart qualitätvollen Auswahl gezeigt wurde.
Die Ausstellung stellt Schirmers Werk zudem in den Zusammenhang der Landschaftsmalerei seiner Zeit. Exemplarisch werden Wegbegleiter wie Carl Friedrich Lessing, Andreas Achenbach, Caspar Scheuren, Johann Heinrich Schilbach und seine Malerfreunde und -rivalen Friedrich Preller d. Ä., Carl Rottman und Carl Blechen einbezogen, dazu auch englische und französische Freilichtmaler wie Bonington und Corot. So öffnet sich die Retrospektive Johann Wilhelm Schirmers zu einem Ausblick auf herausragede Positionen europäischer Landschaftsmalerei.
Mehr als 140 Gemälde Schirmers und rund 60 seiner Ölstudien, etwa 50 Gemälde von Zeitgenossen sowie fast 100 Aquarelle und Zeichnungen mit zahlreichen Leihgaben aus öffentlichen und privaten Sammlungen zwschen Oslo und Winterthur, Sèvres und Berlin vereinen sich zu einem beispielhaften Überblick über ein großes Lebenswerk. Es ist eingebettet in ein faszinierend vielfältiges Spektrum künstlerischer Sicht auf die Natur.
Eröffnung: 19. April 2002, 19 Uhr
Eintritt für die Galerie und Ausstellung: € 5,- , ermäßigt € 3,– Kurse, Konzert, Vortrag: Das besondere Angebot zur Ausstellung
zurück zur Übersicht bitte | |