| Denken wir an Knut oder Wilbär, haben wir sofort die putzigen Eisbären vor Augen, die tollpatschig und unbeholfen umhertapsen und unser aller Herz rühren. Mit ihren großen Kulleraugen, dem weichen flaumigen Fell und ihrem noch ungeschickten, aber neugierigen Wesen wecken sie in uns Beschützerinstinkte. Von der Hauskatze bis zur Raubkatze, vom Hausschwein bis zum Elefanten, aber auch von Tieren in unseren heimatlichen Gefilden erzählen Gemälde des Museums.
Dort tummeln sich liebe Kätzchen und verspielte Hündchen, wie wir sie noch heute als Haustiere kennen. Wie diese Tiere früher gehalten wurden, und ob sich etwas im Verhalten des Menschen gegenüber Katze und Hund heute verändert hat, kann man selbst herausfinden. In der Studierstube eines Tierforschers gibt es vieles zu erfahren. Man darf in Büchern schmökern und eigene Forschung betreiben.
Ein Bauernhof, auf dem wir dem Anblick glücklicher Kühe auf der Weide begegnen, lädt zum Besuch ein. Außerdem werden prächtige Pferde vorgeführt. Schafe und Ziegen werden dort ebenso gehalten und liefern kostbare Wolle. Damit sich Hühner richtig wohlfühlen, sollten sie wie dort im Freien laufen und gutes Futter erhalten. Gut zu beobachten und zu hören am aufgeregten Gackern ist auch die „Hackordnung“ innerhalb des Hühnervolkes. Und schließlich verrät das freudvolle Grunzen der Ferkelchen, dass die Bäuerin ihnen gleich etwas zu fressen geben wird
Im Wald aber begegnen wir richtigen Hirschen! Doch oh weh, angriffslustige Jagdhunde pirschen heran und stellen den Hirsch!! Was ist das für ein Geräusch? Es knackt im Buschwerk: Ach, nur ein Eichhörnchen, das nach seinen versteckten Nüssen sucht! Es lohnt sich, ruhig zu verharren und einfach zu beobachten. Aber hallo, was war denn das? Wie der Wind fetzt ein Hase durchs Unterholz. Wird er gejagt oder ist er nur aufgeschreckt worden?
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