| Doch bis dahin gibt es für die Tochter eines Berufssoldaten mit mexikanischen Wurzeln, der sich in jungen Jahren in eine Frau mit dänischen und französischen Vorfahren verliebte, noch einiges zu tun. Im Herbst startet die turbulente Komödie „Good Luck Chuck“, deren Dreharbeiten die einsatzfreudige Hauptdarstellerin sogar einen Zahn kosteten, der einer wilden Kussszene mit Filmpartner Dane Cook zum Opfer fiel. Im November ist sie neben Sigourney Weaver und Ex-Jedi-Ritter Hayden Christensen in dem Drama „Awake“ zu sehen, bevor– voraussichtlich im März nächsten Jahres – der von Tom Cruise produzierte Horrorthriller „The Eye“ in die Kinos kommt. Und dann gibt es da noch die seit langem angekündigte und oft verschobene Fortsetzung des schrillen Comic-Abenteuers „Sin City“, in der Nancy Callahan, die aufreizende Lassoschwingerin aus Teil 1, diesmal die eigentliche Hauptrolle spielen soll.
Bild: © Constantin Dass im beruflichen Leben alles Schlag auf Schlag geht, ist Jessica Alba freilich gewohnt. Als Fünfjährige wollte sie bereits Schauspielerin werden, mit 12 debütierte sie in der Komödie „Camp Nowhere“, wurde Model für Nintendo und J.C. Penny und Seriendarstellerin in der Neuauflage von „Flipper“. Sie gab Gastspiele in “Chicago Hope”, “Brooklyn South”, “Beverly Hills 90210” und “Love Boat: The Next Wave”, nahm zwischendurch Schauspielunterricht am New Yorker “Atlantic Theatre” und wurde von keinem Geringeren als James Cameron zum „Dark Angel“ befördert. Dass die Serie, die außerhalb Amerikas überaus erfolgreich war, im eigenen Land nach nur zwei Staffeln abgesetzt werden musste, lag übrigens nicht an der Protagonistin, sonder eher am düsteren Szenario. Nur wenige Zuschauer fanden dauerhaft Gefallen an einem Fernseh-Amerika, das von Terroristen besiegt worden war und wieder bei Null anfangen musste.
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