| Einen Teil des außergewöhnlichen künstlerischen Talents dürfte Alexandra Maria Lara, die am 12. November 1978 in Bukarest geboren wurde, allerdings geerbt haben. Ihr Vater Valentin Platareanu war Professor für Schauspielkunst an der staatlichen Akademie für Theater und Film „I. L. Caragiale“ und außerdem stellvertretender Direktor am Nationaltheater Bukarest, bevor er 1983 mit der Familie und einem simplen Tagesvisum vor dem Ceauºescu-Regime in den Westen flüchtete. Eigentlich sollte die Reise nach Kanada gehen, doch in Berlin war bereits Endstation. Valentin Platareanu gründete hier die „Theaterwerkstatt Charlottenburg“, die längst staatlich anerkannt ist und seiner eigenen Tochter von 1997 bis 2000 eine solide Schauspielausbildung ermöglichte.
Zu diesem Zeitpunkt hatte Alexandra Maria Lara ihren Geburtsnamen Alexandra Platareanu längst gegen das vermeintlich wohlklingendere Pseudonym getauscht und schon mehr Praxiserfahrungen gesammelt als viele ihrer Berufskolleginnen. Bis zum Abitur am französischen Gymnasium in Berlin spielte sie regelmäßig im Schultheater mit, den ersten Fernsehfilm („With Love, Rita“) drehte sie bereits 1989. Mitte der 90er Jahre übernahm sie dann die Titelrolle in der ZDF-Vorabendserie „Mensch, Pia!“, anschließend war sie als Gast in den Krimiserien „Sperling“, „Tatort“ und Polizeiruf 110“ sowie in der vielfach preisgekrönten Boxer-Biografie „Die Bubi Scholz-Story“ (1998) zu sehen.
weiter bitte
zurück zur Übersicht bitte | |