Suche swo.de home > - Bücher und klassische Töne im SWO | Kunstportal Baden-Württemberg
NEWSLETTER KONTAKT/IMPRESSUM SITEMAP
Web
  
        BILDENDE KUNST
        AKTUELLE AUSSTELLUNGEN
        KÜNSTLERINNEN UND KÜNSTLER
         
        MUSEEN
        ZKM KARLSRUHE
        MUSEUM RITTER WALDENBUCH
        MUSEUM IM PREDIGER SCHW. GMÜND
        STAATLICHE KUNSTHALLE KARLSRUHE
        MUSEUM WÜRTH KÜNZELSAU
        WEITERE MUSEEN
         
        STÄDTISCHE GALERIEN
        STÄDTISCHE GALERIE KARLSRUHE
        FRUCHTHALLE RASTATT
        GALERIE IM PREDIGER SCHW. GMÜND
        ULMER MUSEUM
        WEITERE STÄDTISCHE GALERIEN
         
        VERSCHIEDENE KUNSTINSTITUTIONEN
        ART KARLSRUHE 2012
        MESSE EUNIQUE 2012
        ZKM-MUSEUMSKOMMUNIKATION
        BBK KARLSRUHE
 
       KULTURREDAKTION
       KÜNSTLERINNEN und KÜNSTLER
       KULTURTIPPS PROF ULI ROTHFUSS
       FILMBOARD KARLSRUHE e.V.
       DR. THORSTEN STEGEMANN
       THEATER: CHRISTIAN TEPE
       HARALD SCHWIERS
       VIOLA EIGENBRODT
       KUNSTBÜCHER
        
Thorsten Stegemann in der Virtuellen Kulturregion SWO über Martina Gedeck


Thorsten Stegemann in der Virtuellen Kulturregion

Wiederentdeckt:

Louise Aston und ihr Gedichtszyklus „Wilde Rosen“ (1846)

„Freiem Lieben, freiem Leben,
Hab’ ich ewig mich ergeben.“

heißt es in dem Gedicht "Lebensmotto", und "An ihn" geht noch mehrere Schritte weiter:

„Wenn den unterdrückten Knechten
Erst der Freiheit Sonne scheint;
Wird das Weib mit gleichen Rechten
Einst dem freien Mann vereint.“

Louise Franziska Hoche wurde am 26. November 1814 in Gröningen bei Halberstadt als jüngstes Kind des Konsistorialrats Johann Gottfried Hoche und seiner Ehefrau Louise geboren. Im Alter von 21 Jahren drängte die gutbürgerliche Familie sie in eine Ehe mit dem englischen Fabrikanten Samuel Aston, der in unerschütterlicher Zeugungskraft bereits vier uneheliche Kinder von drei Frauen hatte. Durch die neue Verbindung stieg die Zahl der Nachkommen auf sieben, doch Louise versuchte immer wieder aus dem engen bürgerlichen Korsett auszubrechen.

1839 wurde die Ehe geschieden, der anschließenden Versöhnung folgte eine zweite Heirat, die ebenfalls nur von kurzer Dauer war. Louise Aston zog nach Berlin und unterhielt hier neben einigen viel diskutierten Liebesaffären einen literarischen Salon, in dem unter anderem auch Max Stirner, der Prophet des Individualismus, verkehrte. Nach der Ausweisung lebte sie in Köpenick und der Schweiz und verarbeitete ihren Dauerkonflikt mit der bürgerlichen Gesellschaft in der Schrift " Meine Emancipation, Verweisung und Rechtfertigung", welcher der autobiografische Roman "Aus dem Leben einer Frau" folgte, der bei Hoffmann und Campe in Hamburg erschien.

In dem angriffslustigen Pamphlet schilderte sie auch die Ereignisse, die zu ihrer Ausweisung führten:

weiter bitte

zurück zur Übersicht bitte

Seite weiter empfehlen
KOOPERATIONS-
PARTNER:
 
 SWO-
  DIENSTLEISTUNGEN
 AKTUELLES




Begegnung
SWO Künstlerinnenporträt über über Marie Madeleine Noiseux

Werben für Kunst-Ausstellungen im SWO | Kunstportal-BW


Kunst für junge Leute
Neuer SWO-Service

SWO-Kunst (daten-) Bank
Alle relevanten Kunst-Ausstellungen in Baden-Württemberg

Unterstützen Sie mit SWO den Gnadenhof e.V.
Unterstützen Sie mit SWO den Gnadenhof e.V.