| Museen
Wenn Bonn eine der attraktivsten Kulturstädte Deutschlands ist, verdankt es diese komfortable Position sicher in erster Linie seinen Museen. Da ist das Kunstmuseum (www.kunstmuseum.bonn.de), das von dem Berliner Architekten Axel Schultes entworfen wurde und eine der bedeutendsten Sammlungen zeitgenössischer Kunst beherbergt. Der Bestand reicht zurück bis zu August Macke und den Rheinischen Expressionisten, enthält aber auch Ikonen der zeitgenössischen Kunst wie Georg Baselitz´ „Die Hand Gottes“, Sigmar Polkes „Menschenmenge“ und über 100 Arbeiten von Joseph Beuys.
Von ähnlich großer Bedeutung ist die Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland (Bundeskunsthalle, www.kah-bonn.de), die immer wieder durch spektakuläre, weltweit Aufsehen erregende Sonderausstellungen von sich reden macht. Bis zum 19. März 2006 ist hier die monumentale Schau „Barock im Vatikan. Kunst und Kultur im Rom der Päpste“ zu sehen. Sie wartet mit rund 350 berühmten Kunstwerken auf, die u.a. aus den Vatikanischen Museen entliehen wurden. Im Zentrum der aktuellen Ausstellung steht ein fünf Meter hohes Holzmodell der Petersdom-Kuppel von Michelangelo und Giacomo della Porta.
Bis Mitte Mai können Zuschauer außerdem die Werkschau „Poussin, Lorrain, Watteau, Fragonard…“ bewundern. Hier werden französische Meisterwerke des 17. und 18. Jahrhunderts aus deutschen Sammlungen gezeigt.
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