| Für die meisten Fans war er der einzig wahre Geheimagent Ihrer Majestät, doch ihm selbst wurde die Schublade mit der Aufschrift „007“ bald zu eng. Nach sechs spektakulären Einsätzen quittierte Sean Connery 1971 den Dienst und kehrte nur noch einmal als James Bond auf die Leinwand zurück. Trotzdem blieb Connery in der Erfolgsspur und schrieb in einer Vielzahl unterschiedlichster Rollen eines der interessantesten Kapitel der Filmgeschichte. Ende August wurde der Schauspieler 75 Jahre alt.
In seiner Kindheit und Jugend finden sich auch bei genauerem Hinschauen keine Anzeichen späterer Berühmtheit. Am 25. August 1930 wird Thomas (Sean) Connery im schottischen Edinburg geboren. Der Vater, dessen Vorfahren aus Irland stammen, arbeitet als Lastwagenfahrer. Die Mutter geht putzen, daheim gibt es weder Strom noch andere Annehmlichkeiten. Mit 14 Jahren verlässt Sean die Schule, sammelt als Milchmann „interessante Erfahrungen“ mit Kundinnen, die auf ihre aus dem Krieg heimkehrenden Männer warten, und beginnt in einer nahe gelegenen Molkerei zu arbeiten. Als Sechszehnjähriger heuert er bei der Royal Navy an, muss aber nach nur drei Jahren aus gesundheitlichen Gründen wieder entlassen werden.
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