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Sie ist promovierte Medizinerin, zweifache Mutter und eine der gefragtesten Filmschauspielerinnen im deutschsprachigen Raum. Doch für Christiane Paul scheint der Tag mehr als 24 Stunden zu haben. Denn darüber hinaus spielt sie auch noch Theater, liest Hörbucher und engagiert sich für den Welt-AIDS-Tag, die Aktion „Deine Stimme gegen Armut“ oder drängende Umweltfragen. Dass sie innerhalb kurzer Zeit zwei Aufsehen erregende Premieren feiert, versteht sich insofern fast von selbst. Seit dem 23. Februar ist sie im Düsseldorfer Schauspielhaus in einer Neuinszenierung des Tschechow-Dramas „Iwanow“ zu sehen, und am 13. März kommt mit "Die Welle" auch gleich ihr neuster Film in die deutschen Kinos.
Christiane Paul spielt hier die Frau des Gymnasiallehrers Rainer Wenger (Jürgen Vogel), der während einer Projektwoche zum Thema „Staatsformen“ ein gefährliches Experiment startet. Bei dem Versuch, seinen Schülern die Entstehung einer Diktatur begreiflich zu machen, erfahren die Erwachsenen, wie schnell „Die Welle“ außer Kontrolle gerät und alles mitzureißen droht, was sich ihr in den Weg stellt. Der ambitionierte Film basiert auf dem gleichnamigen Bestseller von Morton Rhue und zeigt Christiane Paul einmal mehr als ausdrucksstarke, Auftritt und Wirkung klug disponierende Darstellerin.
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