| Sie wird im Mai erst 26 und ist doch schon ein alter Hase. Seit Mitte der 90er gehört Cosma Shiva Hagen zu den gefragtesten Nachwuchsschauspielerinnen in Deutschland. Sie besitzt eine Reihe lukrativer Werbeverträge, arbeitet als Eventveranstalterin, Sängerin und Synchronsprecherin und übernimmt immer wieder karitative Aufgaben, die ihren ganzen Einsatz erfordern. So reiste sie für das Flüchtlingshilfswerk der Vereinten Nationen nach Sierra Leone und engagiert sich seit geraumer Zeit für ein Verbot von Landminen und die Tierschutzorganisation PeTA.
Hagens Terminkalender ist entsprechend prall gefüllt, doch die Schauspielerei steht bis auf weiteres natürlich an erster Stelle. Nur wenige Wochen nach ihrem zweiten Auftritt als Schneewittchen in der Fortsetzung der Märchenverfilmung „Sieben Zwerge“ ist sie nun als „wahrscheinlich gutmütigste Krankenschwester der Welt“ in der Komödie „Die Aufschneider“ zu sehen. Ein klarer Fall für echte Fans, denn das Leinwanddebüt von Regisseur Carsten Strauch, das von gleich sieben Filmfördergesellschaften unterstützt wurde und die „bizarre Seite der Gesundheitsreform als aberwitzige Farce“ zeigen will, attackiert die Lachmuskeln zumeist weit unter Schmerzgrenze.
Einen bleibenderen Eindruck dürfte das Drama um allerlei kochende Leidenschaften „Life is a buffet“ hinterlassen, das im Frühjahr in die deutschen Kinos kommen soll. Cosma Shiva Hagen spielt in dieser deutsch-britischen Koproduktion an der Seite von Vanessa Redgrave und John Hurt und wurde beim Monaco Film Festival im Dezember bereits als beste Nachwuchsschauspielerin ausgezeichnet.
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