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“Ich könnte auch ein Schnitzel spielen!“ Robert De Niro – Der Wandlungsfähige Seit Jahrzehnten haben die Kritiker mit Robert De Niro ein seltenes Problem. Denn der 1943 im New Yorker Viertel „Little Italy“ geborene Vollblutschauspieler verbraucht die gängigen Superlative schneller als sie erfunden werden können. In über 60 Filmen hat der zweifache Oscar-Preisträger eindrucksvoll bewiesen, dass er nicht einfach nur "genial", "unverwechselbar“, "besessen“ und obendrein noch der einzig legitime Nachfolger des großen Marlon Brando ist. De Niro gilt vielmehr als eine Institution der Schauspielkunst mit praktisch unbegrenzter Wandlungsfähigkeit
Seine darstellerischen Möglichkeiten müssen nicht im Computer erzeugt und nicht durch Spezialeffekte entschuldigt werden. Das macht ihn – gerade in Hollywood – zu einer Ausnahmeerscheinung, der man den von einem deutschen TV-Sender verbreiteten Werbeslogan „Ich könnte auch ein Schnitzel spielen!“ beinahe glauben möchte.
In diesem Jahr hat Robert De Niro aber mindestens noch zwei weitere gute Gründe, sich von Fans und Kritikern in aller Welt ausgiebig feiern zu lassen. Im Juni wird ihm das amerikanische Filminstitut den „Lifetime Achievement Award 2003“ für sein umfangreiches Lebenswerk verleihen, und am 17. August steht dann auch noch der 60. Geburtstag auf dem Programm.
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