| Das traurige Ende der Fürstin von Monaco, die von der Klatschpresse belagert wurde wie nach ihr nur Lady Diana, bewegt bis heute die Gemüter ihrer zahllosen Bewunderer. Noch immer gibt ihr früher Tod Anlass zu abenteuerlichen Spekulationen, die allerdings den unbestreitbaren Nachteil haben, dass sie sich kaum mehr beweisen lassen. Immerhin kann davon ausgegangen werden, dass Grace Kelly ohnehin sehr viel früher starb als ihr blaublütiges alter ego.
Denn die „Hochzeit des Jahrhunderts“, welche die bildschöne Frau Rainiers III. vor 30 Millionen Fernsehzuschauern 1956 zur Fürstin von Monaco machte, beendete nicht nur eine der hoffnungsvollsten Hollywood-Karrieren, sondern auch einen Traum von Freiheit, Glück und – last but not least – echter Selbstbestätigung. Was Gracia Patricia an der Seite des Mannes, den sie vor der Hochzeit kaum kannte, der aber dringend Nachwuchs benötigte, um Monaco nicht an Frankreich zu verlieren, erlebt hat, lässt sich rückblickend nicht mehr im Detail nachvollziehen. Ihr berühmter Satz „Ich werde lernen ihn zu lieben“ deutet allerdings darauf hin, dass ihr fürstliches Dasein ein hohes Maß an Selbstdisziplin erforderte.
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