| Er gehört zu den größten Stars, die Hollywood je hervorgebracht hat und könnte sich längst in den wohlverdienten Ruhestand verabschieden. Doch die ungezählten Einträge in die Filmgeschichte, Millionen Fans in aller Welt und Millionen Dollar auf dem Konto, neun Golden Globes, drei Oscars und die meisten Oscar-Nominierungen, die je ein Schauspieler auf sich vereinen konnte, reichen Jack Nicholson noch lange nicht.
Mit fast 70 Jahren setzt er zum nächsten Karrierehoch an. In Martin Scorseses „Departed: Unter Feinden“ spielt er den alternden Mafiaboss Frank Costello, der einen Spitzel bei der Polizei einschleust, ohne zu ahnen, dass sein engster Vertrauter ebenfalls als Spion – nur eben für die legale Gegenseite – arbeitet. Das spannungsgeladene Remake des Kultfilms „Infernal Affairs“, in dem neben Nicholson auch Leonardo DiCaprio, Matt Damon, und Mark Wahlberg zu sehen sind, läuft seit dem 07. Dezember in den deutschen Kinos
Dabei wäre es längst an der Zeit, den Schauspieler selbst zum Gegenstand eines Leinwanddramas zu machen. Nicholson würde einem solchen Unternehmen mutmaßlich nie zustimmen, doch filmreif waren seine persönlichen Erlebnisse allemal. 1974 erfuhr er von einem Reporter der „TIME“, dass die Frau, die er zeitlebens für seine Mutter gehalten hatte, in Wirklichkeit seine Großmutter Ethel war, während sich die bereits verstorbene Mutter June als Schwester ausgegeben hatte. Den Vater Don Furcillo-Rose, der bei der Zeugung anderweitig verheiratet war, lernte er selbst nie kennen, erbte aber ganz offensichtlich etwas von dessen unkonventionellem Lebenswandel.
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