| Zwischen den ersten Gehversuchen unter Anleitung des gestrengen Lehrers Carl Friedrich Zelter und dem kammermusikalischen Requiem, mit dem Felix Mendelssohn seiner Schwester Fanny ein tief bewegendes Denkmal setzte, liegen Welten.
In den gewaltigen emotionalen und stilistischen Differenzen der sieben Streichquartette spiegelt sich aber nicht nur das Talent für eine Gattung, sondern ein ganzes Komponistenleben mit all seinen Folgerichtigkeiten und Widersprüchen. Das Emerson String Quartet besticht auf der vorliegenden Gesamtaufnahme durch eine unglaublich sensitive, technisch makellose und absolut kongeniale Interpretation der romantischen Klangwunder. Obendrein wartet das Weltklasseensemble mit einem abenteuerlichen Kabinettstückchen auf, indem es Mendelssohns berühmtes Streichoktett mit nur vier Solisten zu Gehör bringt.
Felix Mendelssohn: Die Streichquartette, Deutsche Grammophon, 4 CDs
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