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Persönliche Lebenskrisen und politische Enttäuschungen verliehen diesen Cellosonaten ein besonders eindringliches Gepräge. Während der sensible Rachmaninow zu Beginn des 20. Jahrhunderts versuchte, Misserfolge und Suchtgefahren in einen rauschhaften Dialog von symphonischen Ausmaßen zu bannen, entzog sich ein entmutigter Prokofjew Ende der 40er Jahre den Nachstellungen der sowjetischen Kulturpolitik und komponierte halb privat für den hochbegabten, seinerzeit 22jährigen Mstislaw Rostropowitsch. Gautier Capuçon und Gabriela Montero zeigen nun im kongenialen Zusammenspiel, wie aus deprimierenden Erlebnissen unerschöpfliche Inspirationsquellen werden können. Mit Cello und Klavier malen sie extreme Stimmungsschwankungen, Enttäuschung, Übermut und bohrende Leidenschaften.
Cellosonaten von Rachmaninow und Prokofjew, Virgin
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