| Als“Mork vom Ork“ wurde er in Amerika zum Superstar, doch die Rolle des ewigen Klassenkaspers bekam Robin Williams ebenso wenig wie der kometenhafte Aufstieg. Anfang der 80er Jahre überschritt sein Alkohol- und Drogenkonsum jede denkbare Problemgrenze und ohne dramatische Kehrtwende hätte sein Leben vermutlich ebenso tragisch geendet wie das seines Freundes John Belushi, der 1982 an einer Überdosis starb. Doch die Geburt der Kinder und vor allem die zweite Ehe mit Marsha Garces verhinderten Schlimmeres. Williams wurde clean und stieß beruflich in Dimensionen vor, die ihm lange Zeit kaum jemand zugetraut hatte.
Der 1952 in Chicago – und nicht wie er selbst oft behauptet: in Edinburgh – geborene Schauspieler fiel schon zu Schülerzeiten durch sein außergewöhnliches Improvisationstalent auf. Nach dem Abschluss schrieb er sich an der Universität kurzfristig für Politikwissenschaften ein, wechselte allerdings wenige freudlose Semester später an das Marin-College, um sich fortan seinen künstlerischen Talenten zu widmen. Bald darauf erhielt Williams ein Stipendium der berühmten New Yorker Julliard School, doch auch mit fundierter Ausbildung schlug der Versuch, jene Bretter, die angeblich die Welt bedeuten, im Sturm zu erobern, zunächst fehl. Als komödiantischer Alleinunterhalter tourte er so lange durch Nachtclubs und Varietes, bis einige Fernsehmacher auf ihn aufmerksam wurden und Williams eine Gastrolle in der TV-Serie “Happy Days“ anboten. Die aberwitzige und sensationell erfolgreiche Darstellung des außerirdischen“Mork vom Ork“ verhalf dem Schauspieler nicht nur zu einer eigenen Serienauskopplung („Mork and Mindy“) – auch die amerikanischen Filmgewaltigen vermerkten seinen Namen nun in ihren Notizbüchern.
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