| „Ich glaube tatsächlich, dass ich Präsident der USA werden könnte, wenn ich es darauf anlege!“ Wer mit solch forschen Selbsteinschätzungen an die Öffentlichkeit geht, leidet entweder an bedenklichen Wahrnehmungsstörungen, einer Überdosis Arroganz, oder er ist ganz einfach Realist. Im Fall von Will Smith würde sich die letztgenannte Möglichkeit als wahrscheinlichste anbieten, denn für den 38jährigen scheint tatsächlich nichts unmöglich zu sein.
Er hat sich als Sänger, Schauspieler und Produzent im Haifischbecken des amerikanischen Showbusiness durchgesetzt, seine Sympathiewerte dabei fortlaufend gesteigert und zu allem Überfluss ständig nach neuen Herausforderungen gesucht. Warum sollte er also nicht eines Tages Präsident werden? Immerhin hat der amtierende bewiesen, dass man es auch mit weniger guten Voraussetzungen und einer suboptimalen „Performance“ ins Weiße Hause schaffen und dort vergleichsweise lange aushalten kann.
Die Frage wäre folglich eher, ob es Smith tatsächlich darauf anlegen würde, und davon kann im Moment wohl keine Rede sein. In den letzten Jahren ist es ihm schließlich eindrucksvoll gelungen, sich vom Shootingstar und Publikumsliebling zum ernstzunehmenden Charakterdarsteller zu entwickeln, und sein neuester Film „Das Streben nach Glück“, der am 18. Januar in die deutschen Kinos kommt, bedeutet einen weiteren Meilenstein auf diesem Weg.
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