| Die Ausstellung präsentiert nun zeitgenössische künstlerische Auseinandersetzungen mit dem Thema und untersucht damit, welche Stränge der Tradition des Nachtstücks in welcher Form weiterleben.
Prägend ist neben der älteren Kunstgeschichte für eine Reihe von Künstlern auch die Bilderwelt des Kinos mit ihren vielfältigen nächtlichen Szenerien. So wird der Betrachter mit in Dunkelheit getauchten Landschaften und hell erleuchteten Großstadtnächten, mit einsamen, nur vom Mond begleiteten Autofahrten und grellen, von Partygängern bevölkerten Clubnächten konfrontiert. Die Künstler interessieren sich gleichfalls für die erholsame Ruhe von der Hektik des Tages wie für die im Dunkeln lauernden Ängste, für das Betrachten des unendlichen Alls ebenso wie für das Abtauchen in die innere Traumwelt. Damit sind nur einige Aspekte der faszinierenden Ambivalenz der Nacht markiert, die in den mehr als 50 Gemälden, Fotografien, Filmen und Installationen der 20 an der Ausstellung beteiligten Künstlerinnen und Künstler greifbar und anschaulich werden.
Katalog 15 Euro
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