| Online-Ausstellung:
Otto Modersohn: Herbst im Moor, 1896
Hans am Ende: Birken, um 1900
Ottilie Reylaender: Blühender Apfelbaum, um 1901
Heinrich Vogeler: Mühle im Teufelsmoor, um 1901
Bram van Velde, Der Radfahrer, Öl/Leinwand,1922
Bernhard Hoetger, Moorfrau, 1916
Der kleine Ort Worpswede am Rande des Teufelsmoores nördlich von Bremen ist die vielleicht bekannteste deutsche Künstlerkolonie. Ab 1889 kamen hier Fritz Mackensen, Otto Modersohn, Fritz Overbeck, Hans am Ende, Carl Vinnen und Heinrich Vogeler zusammen.
Sie alle fanden in der weiten, flachen Moorlandschaft mit dem hohen Himmel und den intensiven Lichtspielen ihre Bildthemen. Die als urtümlich empfundene Landschaft mit den charakteristischen Moorkaten, Kanälen und Torfkähnen sowie die einfachen Lebensverhältnisse der Bauern galten für die Künstler als Inbegriff eines Lebens in unmittelbarer Auseinandersetzung mit der Natur. Ihr Interesse galt nicht klassisch-idealistischen Landschaftskompositionen, sondern realistischen Naturdarstellungen, welche die besonderen atmosphärischen Stimmungen und Farbwerte der Tages- und Jahreszeiten einfangen und von dämmrigen Gewitterhimmeln bis zu frühlingshellen Sonnentagen reichen.
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Öffnungszeiten: Di-So 11–18 Uhr | Do 11–20 Uhr | alle Feiertage 11–18 Uhr | Montag geschlossen Eintritt 5 € / erm. 3 €
Öffentliche Führungen: jeden Sonn- und Feiertag, 11.30 Uhr und 14.30 Uhr jeden Donnerstag, 18.30 Uhr Führungen für Gruppen und Schulklassen nach telefonischer Anmeldung
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