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Armin Göhringer Der in Zell a. H. lebende Armin Göhringer (1954 im nahen Nordrach geboren), studierte an der Hochschule für Gestaltung in Offenbach a. M. Obwohl er eine ganze Reihe von Auszeichnungen erhielt, so z.B. 1996 Preisträger des Wettbewerbs für „Zeitgenössische Kunst in der Ortenau“ wurde, sind seine expressiven Arbeiten wesentlich bekannter als es der Künstler selbst ist. Grund hierfür ist der wuchtige, archaische Charakter seiner großformatigen, geschwärzten Holzskulpturen, die vor allem im Südwesten die Parkanlagen, Plätze und Kirchen zahlreicher Städte schmücken und dort von vielen Passanten gesehen werden, ohne dass diese den Namen des Künstlers gleich parat hätten. Der überwiegende Teil von Göhringers Arbeiten verlangt das kontrastierende weite Umgebungsfeld, sie sind im wahrsten Sinne des Wortes "Kunst im öffentlichen Raum“.
Seine bisher wohl spektakulärste Arbeit, die 2005 weithin für Aufsehen sorgte, stellt die aus drei fünf Meter langen geschwärzten Robinienstelen gebildete Skulpturengruppe dar, die auf einer 2600 Meter hoch gelegenen Alm im Wallis errichtet wurde. Dort hebt sie sich wie ein urzeitlich archaisches Zeichen gegen die eindrucksvolle Kulisse ab.
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