Suche swo.de home >
NEWSLETTER KONTAKT/IMPRESSUM SITEMAP
Web
  
        BILDENDE KUNST
        AKTUELLE AUSSTELLUNGEN
        KÜNSTLERINNEN UND KÜNSTLER
         
        MUSEEN
        ZKM KARLSRUHE
        MUSEUM RITTER WALDENBUCH
        MUSEUM IM PREDIGER SCHW. GMÜND
        STAATLICHE KUNSTHALLE KARLSRUHE
        MUSEUM WÜRTH KÜNZELSAU
        WEITERE MUSEEN
         
        STÄDTISCHE GALERIEN
        STÄDTISCHE GALERIE KARLSRUHE
        FRUCHTHALLE RASTATT
        GALERIE IM PREDIGER SCHW. GMÜND
        ULMER MUSEUM
        WEITERE STÄDTISCHE GALERIEN
         
        VERSCHIEDENE KUNSTINSTITUTIONEN
        ART KARLSRUHE 2012
        MESSE EUNIQUE 2012
        ZKM-MUSEUMSKOMMUNIKATION
        BBK KARLSRUHE
 
       KULTURREDAKTION
       KÜNSTLERINNEN und KÜNSTLER
       KULTURTIPPS PROF ULI ROTHFUSS
       FILMBOARD KARLSRUHE e.V.
       DR. THORSTEN STEGEMANN
       THEATER: CHRISTIAN TEPE
       HARALD SCHWIERS
       VIOLA EIGENBRODT
       KUNSTBÜCHER
        
Viola Eigenbrodt in der Virtuellen Kulturregion SWO über Hundert Jahre Homo Heidelbergensis

www.viola-eigenbrodt.de

Hundert Jahre Homo Heidelbergensis

Ausstellung in Mauer noch bis 25. Novembe 2007

Hundert Jahre alt zu werden ist schon etwas besonderes, erst recht, wenn man eigentlich ungefähr sechshunderttausend Jahre alt ist. Am 21.Oktober 1907 sollte sich mit den Ruf. "Ich hab`den Adam gefunden", grundsätzlich in der Erforschung der Menscheitsgeschichte ändern, denn ein einfacher Arbeiter hatte an seinem Arbeitsplatz, der Sandgrube zu Mauer, einen sensationellen Fund getätigt, was ihm sofort bewusst war.

Viola Eigenbrodt in SWO über Hundert Jahre Homo Heidelbergensis

Foto: © Günter Dürr

Der Unterkiefer des "Homo Heidelbergensis" war zu Tage gekommen, damals so sensationell wie vor einigen Jahren "Ötzi".Seit den dreißiger Jahren des 19. Jahrhunderts fanden die beim Abbau der Sande zutage geförderten Knochen und Zähne vorzeitlicher Tiere Eingang in die Wissenschaft. In den späten achtziger Jahren folgte der Schädel samt linkem Stoßzahn eines Waldelefanten, alles wurde gleich in die nahe Universitätsstadt Heidelberg gebracht. Nicht anders erging es "Adam", der von dem in Heidelberg lehrenden Privatdozenten Dr. Otto Schoetensack monographisch beschrieben und Homo heidelbergensis benannt wurde. Obwohl in der Zwischenzeit ältere Knochen gefunden wurden, zeigt sich noch heute das Besondere des Fundes in einem augenscheinlichen Gegensatz zwischen dem recht massig wirkenden Knochen und - ähnlich den Schimpansen- dem völligen Fehlen eines Kinnes einerseits sowie der durchaus menschlichen Ausbildung des Gebisses andererseits. Adam war also der Vorfahre, wissenschaftlich Pithecanthropus erectus, von sowohl dem Neandertaler als auch dem Homo sapiens sapiens, unseren direkten Großeltern abstammen

Diese Menschengruppe konnte nicht nur Werkzeuge zur Fertigung von Geräten einsetzen, sondern nutzte auch die Macht und Kraft des Feuers. Sie wanderten nach Eurasien, ostwärts bis China, gen Westen bis auf die Iberische Halbinsel. Einer von ihnen war dann irgendwann einmal im Neckarland in seinem vierten Lebensjahrzehnt gestrandet Obwohl nicht mehr als sein halber Kieferknochen in der Zwischenzeit zum Vorschein gekommen ist, wird er wohl kein Einzelkämpfer gewesen sein.

weiter bitte

zurück zur Übersicht bitte

Seite weiter empfehlen
KOOPERATIONS-
PARTNER:
 
 SWO-
  DIENSTLEISTUNGEN
 AKTUELLES




Begegnung
SWO Künstlerinnenporträt über über Marie Madeleine Noiseux

Werben für Kunst-Ausstellungen im SWO | Kunstportal-BW


Kunst für junge Leute
Neuer SWO-Service

SWO-Kunst (daten-) Bank
Alle relevanten Kunst-Ausstellungen in Baden-Württemberg

Unterstützen Sie mit SWO den Gnadenhof e.V.
Unterstützen Sie mit SWO den Gnadenhof e.V.