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W. A. Mozart – der Schwetzinger Zyklus | Gemälde und Zeichnungen von Helmut SchoberDer Ort des Geschehens könnte nicht grandioser und passender gewählt als die kühlen Steinwände der Schwetzinger Orangerie, die allein als Raum schon eine ungeheuere Spannung haben. Zusammen mit der leichten Gewitterstimmung und dem verzauberten Licht wirkten die in sich schimmernden, fast schon fluoriszierenden Riesengemälde noch genialer, als sie es sowieso schon sind. In Zusammenarbeit mit der Stadt und den Staatlichen Schlössern und Gärten hat sich der Kunstverein Schwetzingen und allen Besuchern ein großartiges Geschenk zum Mozartjahr gemacht, den Mozartzyklus des Künstlers Helmut Schober.
Unter der Schirmherrschaft des Finanzministers Gerhard Stratthaus, der eigentlich die Ausstellung eröffnen sollte, aber verhindert war, wurde ermöglicht, was in der Vorbereitung zwei Jahre gebraucht hatte. Andreas Falz, der “Schlossherr”, war für Stratthaus eingesprungen und wußte auch nicht mehr so genau, wer ursprünglich eigentlich die Idee hatte. Dazu nur soviel: einen nicht unerheblichen Anteil daran hat die Heidelberger Kunsthistorikerin und Kulturbeauftragte der Stadt Schwetzingen Dr.Barbara Brähler, die auch sonst durch ihr nicht gerade geringes Engagement für Stadt immer auffällt. Bernd Kappenstein sprach stolz und bestens gelaunt eine Einführungsrede, in der er die Ausstellung als einen der Höhepunkte der Mozartaktivitäten der Stadt bezeichnete.Der - immer noch neuen - künsterlischen Leiter Dr.Dietmar Schuth war zufrieden, und so war bei den Vernissagen im Palais Hirsch mit den Zeichnungen, besonders aber zur Eröffnung der Gemäldeserie in der Orangerie die Crème de la Crème der Schwetzinger Künstlerszene erschienen, aber aus Heidelberg und dem Kraichgau war man angereist. Nicht ohne Grund, gilt Schober als “ein international bekannter Star”, so Schuth während der Pressekonferenz am Donnerstag, “wir sind sehr stolz, ihn für für diese Ausstellung gewonnen zu haben”Sein völlig eigenständiges Werk, von Gastredener Prof. Anselm Riedl u.a. als “ästethische Autonomie” bezeichnet, ist entstanden unter dem Eindruck von Mozartsmusik und für die Architektur der Orangerie, daher stammt der Name der Reihe: der Schwetzinger Zyklus.
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