| Wenn später dann sehr viele Menschen dieses Kreativpotential nicht voll ausleben können, so liegt dies sicher mit daran, daß Tätigkeiten, die unseren (Arbeits-)Alltag bestimmen, meist so festgelegt sind, daß Kreativität dabei nicht nur unnötig, sondern sogar als störend wahrgenommen wird. Anpassung ist gefragt. Wo diese aber irrational stark ist, wo sie Kreativität zerstört, sprechen wir traditionell von entfremdeten Tätigkeiten.
Figur, 1996 Eiche, geölt; 82 x 25 x 28 cm Big (38 K) auf Klick Die künstlerische Tätigkeit stellen wir uns gerne als das direkte Gegenteil dieser Entfremdung vor.
Tatsächlich ist Ulrike Israel glücklich, als Künstlerin das tun zu können, was sie will. Die ja auch für Künstler nicht zu vermeidende Anpassung an die Zwänge des Marktes sieht sie nicht als bedeutend an – und wohl auch als Herausforderung, sich mit der eigenen Linie und nur mit dieser im Markt zu behaupten.
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